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GASTGEBER

Bergkristall im Interview

 

 

Karin und Franz - BIO- & Wanderhotel Bergkristall

 

Wofür steht der Bergkristall Eurer Meinung nach?

Die Eltern haben die Liebe zu diesem besonderen Stein entdeckt und das Hotel danach benannt und somit auch diese Liebe im ganzen Hotel umgesetzt. Der Bergkristall spiegelt den besonderen Wert und die Wertigkeit des Hotels wieder. Er empfängt unsere Gäste bei der Ankunft.  Bei beiden Eingängen ins Hotel steht jeweils ein Bergkristall und einen weiteren findet man beim Empfang. Alle Steine wurden speziell ausgerichtet um zu beschützen, gute Energie im Hotel zu verströmen und diese Energie zu bewahren.

 

Was schätzen Eure Gäste besonders, wenn Sie bei Euch zu Gast sind (lokal & regional)

Ich würde sagen es sind die gewissen Kleinigkeiten mit denen wir überraschen. Beim Ankommen erwartet unsere Gäste ein vollwertiger Biokuchen, oder ein frisches Kräutergetränk, der lässt die Sorgen der Reise oder vom Alltag schnell vergessen und erleichtert das Abschalten. Während der Woche erhält man viele einzigartige Eindrücke bei den geführten Wanderungen mit Alois über die grünen Wiesen der Schladminger Tauern oder an den schroffen Wänden des kalkigen Dachsteinmassivs. Ein selbstgemachtes Zirbenschnapserl erleichtert dann den Abschied oder animiert zum Verlängern :-).

 

Was ist Eure Lieblingswanderung in der Region?

Ein besonderes Erlebnis ist es immer wieder die Klafferkessel zu bewandern, verbunden mit einer Hüttennächtigung bei meinem Bruder Wilfried auf der Gollinghütte. Man geht am späten Nachmittag los, sodass man beim Wilfried noch zu Abend isst. Hoffentlich kommt man rechtzeitig ins Bett um gleich früh morgens auf die ca. 7 - 8 stündige Tour über den Greifenberg zu den Klafferkesseln mit 36 Bergseen los starten zu können. Das ist wirklich Natur pur. Man kommt an der Preinthalerhütte vorbei um sich zu stärken und bevor man wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt passiert man zum Abschluss noch den Riesachsee.

 

Karin, bitte beschreibe die Region rund um Rohrmoos in 5 Worten:

Natur, Tradition, Aktivität & Ruhe, Erlebnisreich

 

Du hattest nach der Tourismusschule in Klessheim auch noch andere Erfahrungen gesammelt was konntest du davon mitnehmen und jetzt umsetzen.

Ich habe nach der Tourismusschule „Export oriented Management“ in Krems studiert. Generell sind dort Wirtschaft und Sprachen ein wichtiger Fokus. Während meiner Praktika habe ich jeweils ein halbes Jahr in Panama und in Kanada gearbeitet und damit die Sprachen auch praktisch vertieft. Ich wusste auch schon früh dass mich das Thema Marketing interessiert und habe danach, in diesem Bereich, in internationalen Firmen gearbeitet. Speziell durch die Auslandserfahrung fällt es mir viel leichter noch flexibler zu sein, sich auf neue Kulturen und Sprachen einzulassen. Verschiedene Nationalitäten haben wir auch in unserem Hotel zu Gast und flexibel sollte man im Tourismus sowieso ständig sein. Für die Kreativität im Marketing gibt es im Hotel ebenfalls genügend Möglichkeiten sich auszuleben :-).

 

Was sind deine Interessen Karin?

Ich bin ein sehr sportlicher und aktiver Mensch und habe sozusagen das Paradies vor der Tür; denn wo kann man besser Bergsteigen, Klettern, Wandern, Mountainbiken und Laufen im Sommer bzw. Ski fahren , Skitouren gehen oder Skaten im Winter und noch viel mehr.............. (lacht)

 

Als Kräuterpädagogin ist mir gesunde Ernährung sehr wichtig und so habe ich nach und nach begonnen mich mit Kräutern, Lebensmitteln allgemein und dem Thema Bio zu befassen und viel darüber zu lesen. Aus diesem persönlichen Interesse heraus kam auch unser erweiterter Fokus für das Thema Naturkost. 

 

 „Kräuterpädagogin - was kann man sich darunter vorstellen?“

Bewusst raus gehen und die Wahrnehmung schärfen. Was wächst rund um meine Spazier- und Wanderwege in der Wiese vor dem Hotel oder in meinem Kräutergarten  wenn ich nicht alles „Unkraut“ immer rauszupfe. Was da alles gedeiht ist unwahrscheinlich. Bei unseren geführten Wanderungen gehen wir mit unseren Gästen nicht einfach nur zum Ziel - sondern der Weg ist das Ziel. Es ist quasi eine Entdeckungsreise der besonderen Art.

 

Viele Kräuter nehmen wir dann mit heim und verarbeiten diese Schätze für sie. Die Lavendelkekse am Zimmer oder die Green Smoothies am Frühstücksbuffet sind erst der Anfang.  Ich versuche schon einige Rezepte um die vielen gesunden Kräuter auf verschiedenste Weise einzusetzen, ob Seife, Cremen, oder eine Wildkräuterküche; das entwickelt sich ständig weiter.

 

Franz, du bist Architekt und führst mit 2 Freunden das Architekturbüro Hammerschmid, Pachl, Seebacher Architekten. Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzt Ihr in eurer Architektonischen Arbeit und wie würdest du deine Arbeitsweise beschreiben?

Im Mittelpunkt unserer Entwurfsarbeit stehen der Inhalt einer Aufgabe und deren Kontext. Dabei legen wir Wert auf den behutsamen Umgang mit vorgefundenen Gegebenheiten des Ortes wie Topographie oder vorhandene Bausubstanz.

Die Entwurfsziele versuchen wir in der Ausführungsplanung und Realisierungsphase unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umzusetzen.

 

Dein Zirbenschnaps ist eine Tradition im Bergkristall. Wie kommst du zu diesem Schnaps?

Die Zirbenzapfen werden von mir selbst gebrockt. Das ist der schwierigste Teil, denn es ist nicht ganz ungefährlich. Die Äste der Zirbe brechen ohne Vorankündigung; ganz ruckartig. Heil im Bergkristall angekommen schneide ich die Zirbenzapfen in Scheiben. Innen ist ein herrlicher roter Kern, dessen Farbe der Schnaps dann auch erhält. Die Scheiben werden dann angesetzt und nicht gebrannt. Beim Ansetzen hat jeder so sein eigenes Rezept - dieses wird aber nicht verraten. Zumindest braucht man 4-5 Zapfen pro Liter, einen neutralen Schnaps und etwas Zucker und ...... J